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Der Achat ist eine mikrokristalline Variante des Quarz, hat eine Mohshärte von 6,5 und besitzt ein trigonales Kristallsystem. Er besitzt eine streifige Zeichnung, die in fast allen Farben auftreten kann und durch unterschiedliche Beimengungen von Mangan und Eisen hervorgerufen werden.
Die hauptsächliche chemische Zusammensetzung des Achat besteht aus Silicium und Sauerstoff. Gefunden wird der Stein hauptsächlich in Hohlräumen von magmatischem Gestein, aber auch in sogenannten Achatmandeln, deren Hohlräume aber nur teilweise damit gefüllt sind, hauptsächlich aber mit Kalkspat und Granerde. Oft auch umschliesst die Mandel einen hohlen Drusenraum, in dem sich auch Amethyst, Bergkristall, Hämatit und andere Mineralien neben dem Achat gebildet haben. Die Fundorte erstrecken sich beinahe über die ganze Welt, so zB. in einigen südamerikanischen Ländern, den USA, Jemen, der Mongolei, Tschechien, Deutschland und Sizilien. Aus Sizilien hat der Stein auch seinen Namen, da er zuerst während der Römerzeit dort gefunden wurde und zwar im Fluss Achates, nahe des Ortes Acate. | Schon die Römer nutzten den Stein zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen, Steinschnitzereien und als Schmuckstein. Der wohl bekannteste Fund-und-Bearbeitungsort ist wohl Idar-Oberstein in Deutschland, wo im 17. Jahrhundert grosse Vorkommen von Achat gefunden wurden. Auf Grund des bergigen Umlandes mit seinen vielen Bächen und Flüsschen war der Ort zur damaligen Zeit ideal um durch Wassermühlen Schleifräder anzutreiben. Dort wurde die Kunst der Verarbeitung zu Schmuckstücken, hochpolierten Scheiben, aber auch zu kunstvoll gestalteten Gebrauchsgegenständen, wie zB. Mörsern, perfektioniert. Noch heute ist Idar-Oberstein, obwohl die Achatvorkommen so gut wie erschöpft sind, ein weltbekannter Umschlagplatz für Rohsteine, als auch für verarbeitete Edelsteine aller Art aus aller Welt und bekannt für seine hochqualitativen Schliffe. Wie wir oben erwähnten besitzt Achat eine streifige Zeichnung, es gibt aber auch einfarbige Varietäten, wie Karneol(rotorange bis gelblich), Sardonyx(schwarz, braun und weiss)und Onyx(schwarz), die durch erhitzen in Honig und Zuckerlösung und anschliessendes kochen in Schwefel oder Salpetersäure entstehen. Gerade der schwarze Onyx, von dem die wenigsten wissen, dass es sich hierbei um einen mit Säure behandelten Achat handelt ist seit langem sehr beliebt und wird viel in Gold und Silberschmuck verarbeitet. | Von den naturbelassenen Steinen ist sehr beliebt der Moosachat, der sein moosartiges Aussehen verschiedenen Mineralien und Mangandendriten verdankt. Ebenso begehrt ist der Baumachat der sich in seiner Entstehung mit versteinertem Holz verbunden hat, welches sehr schöne Bildmuster ergibt. Dies um nur einige der etwa zwanzig Achat-Varietäten zu nennen, die egal ob gefärbt oder nicht alle durch ihre Vielfalt an Mustern und Farben bestechen oder einfarbig durch ihren hochpolierten Glanz. | Auch heute noch ist der Achat ein beliebter Schmuckstein, der viel in Ringen, Anhängern und in Ketten als Perlen verwendet wird. | Esoterische Zuordnungen:Sternzeichen: Stier und Skorpion. Ckakra-Zuordnung: Sakral-Chakra: Physische Wirkung: Achat hilft bei Augenleiden. Er wirkt aufbauend auf die Fortpflanzungsorgane, stärkt aber auch Lunge, Magen, Leber und das Gehirn. Bei schwangeren Frauen schützt er das werdende Leben. Man kann Achat auch einsetzen gegen Kopf-und-Rückenschmerzen. Bei epileptischen Krämpfen, Erkrankungen von Nieren, Darm und der Prostata bewirkt Achat auch gute Ergebnisse. Psychische Wirkung: Seine Schwingungen lösen Blockaden und Stauungen im Körper. Er hält negative Energien von uns fern. | Shopkategorien
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