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Was ist echte Jade? Jade wird seit mehr als 7000 Jahren bearbeitet. Vom chinesischen Adel als Symbol für Perfektion hoch geschätzt wurde Jade zu kunstvollen Schnitzarbeiten verarbeitet, oft mit religiösen Motiven. Auch bei den zentralamerikanischen Kulturen war Jade bekannt und wurde höher gehandelt als Gold. Die Popularität der Jade wurde dann aber durch die spanischen Eroberer drastisch eingeschränkt, da diese hauptsächlich Gold favorisierten. Allerdings gaben sie der Jade ihren heutigen Namen. Dieser entstand bei der Eroberung Mexicos aus dem Begriff „piedra de ijada“ (= Lendenstein), da man ihm eine Heilwirkung auf Nieren- und Lendenleiden zuschrieb. |
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Labradorit gilt wie Andesin heute nicht mehr als eigenständiges Mineral, sondern ist eine relativ häufig vorkommende Mineralmischung aus Albit und Anorthit aus der Gruppe der Feldspäte und der Mineralklasse der Silikate. Auffällig ist beim Labradorit das irisierende Farbenspiel in metallischem Glanz, die so genannte Labradoreszenz (Verb: labradorisieren), welches durch Interferenz und Spiegelung des Lichtes an den submikroskopischen Entmischungslamellen verursacht wird. Dieser Schimmer ist vorwiegend blau, violett und grün, aber gelegentlich auch in anderen Farben zu finden. |
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Chalcedon ist eine mikrokristalline Varietät des Quarz. Er kristallisiert im trigonalen Kristallsystem und hat eine Mohshärte von 6.5. Seine chemische Zusammensetzung besteht aus Silicium und Sauerstoff. Chalcedon ist farblos bis bläulich-grau. Durch Beimengung verschiedener Substanzen während der Entstehung, gibt es ihn auch in einigen anderen Farben. Er bildet sich oberflächennah in Spalten und Hohlräumen verschiedener magmatischer Gesteine z.B. in Achat, als auch in Sedimenten wie Flintstein, Hornstein und versteinertem Holz. Rote bis braune Chalcedone nennt man Sarder oder Karneol, die grüne Varietät deren Färbung durch Nickeloxyd entstand nennt man Chrysoprase. |
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Onyx ist eine zweifarbig geschichtete, faserige Varietät des Chalcedon, der wiederum eine Varietät des Minerals Quarz ist. Beim Onyx wechseln schwarze und weiße, schwach durchscheinende Lagen miteinander. Rein schwarze Chalcedone werden allerdings ebenfalls als Onyx bezeichnet. Weitere zweifarbig gebänderte Varietäten sind der Sardonyx (auch Sard-Onyx) mit braun-weißer und der Karneol (auch Sarder) mit rot-weißer Bänderung. |
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Der Turmalin hat eine Härte von 7 bis 7,5 und eine weiße Strichfarbe. Die Farbe selbst ist äußerst variabel und kann sogar entlang der Längsachse eines einzelnen Kristalls variieren. Häufig kommen blaue, grüne, rote, rosafarbene, braune oder schwarze Varianten vor. Ein einzelner Kristall kann oft mehrere Farben aufweisen. Helle Kristalle mit dunkler Spitze werden Mohrenkopfturmaline und rote Kristalle mit grüner Hülle werden oft Wassermelone genannt. |
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Der Name Granat leitet sich vom griechischen Wort granum (deutsch: Korn) ab. Schon in der Antike wurden Granate als Schmucksteine genutzt; im Mittelalter waren sie zusammen mit Rubinen und Spinellen unter der Bezeichnung Karfunkel (auch Karfunkelstein) bekannt - die meisten stammten damals aus Indien. Besonders populär waren sie aber im 19. Jahrhundert, als böhmische Pyrope so begehrt waren, dass sie bis nach Amerika verschifft wurden. |
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